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    Rainforest Alliance Certified

    www.rainforest-alliance.org

    Gütesiegel der Umweltschutzorganisation Rainforest Alliance für Produkte von Farmen mit einem Sozial- und Umweltmanagementsystem

    Letzte Änderung: 2016
    Zeicheninhaber

    Rainforest Alliance

    Labeltyp

    Gütesiegel

    Empfehlenswert
    117

    Über das neue Bewertungssystem

    Das Label wurde umfassend in den Bereichen «Management», «Ökologie und Soziales» und «Prozesse und Kontrolle» bewertet. Mehr Informationen dazu finden Sie hier

    Jährliche Kontrolle vor Ort durch lokale Nicht-Regierungs-Organisationen (NGOs) die von Sustainable Farm Certification International, ein Tochterunternehmen der Rainforest Alliance, authorisiert werden. Kontrolliert wird nach dem Sustainable Agriculture Network (SAN)-Standard, der 10 Prinzipien mit insgesamt 99 Kriterien vorgibt. Der Farmbetrieb muss mindestens 50 % der Kriterien eines jeden Prinzips erfüllen und 80 % aller Kriterien. Ausserdem gibt es 15 sogenannten kritischen Kriterien, die in jedem Fall erfüllt werden müssen.  Es erfolgen auch unangekündigte Kontrollen. Das Zertifikat ist für 3 Jahre gültig. Akkreditierungsstelle ist die Internationale Organisation für Normung (ISO).

    Das Label darf auf Produkten verwendet werden, wenn dieses mindestens 30 Prozent zertifizierte Zutaten beinhaltet. Beträgt der Anteil der zertifizierten Zutaten weniger als 90 Prozent muss dies direkt beim Siegel vermerkt sein. Produkte, deren Bestandteile aus mindestens 90 Prozent zertifizierten Zutaten bestehen, müssen diese Angabe nicht enthalten.

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    Detailhandel

    Inhalte im Detail

    Allgemeine Kriterien

    Es gibt 10 Prinzipien, die insgesamt 94 Kriterien beinhalten. Die Voraussetzung für den Erhalt des Zertifikats ist die Einhaltung der 15 «kritischen Kriterien». Ausserdem müssen mindestens 50% der Kriterien von jedem Prinzip und 80% der Gesamtkriterien erfüllt werden.

    Die 10 Prinzipien mit den jeweiligen kritischen Kriterien.

    • Verwaltungssystem für Sozial- und Umweltmanagement
      • Rückverfolgbarkeits-System, um die Vermischung von zertifizierten und nicht-zertifizierten Produkten innerhalb des Betriebs zu vermeiden
    • Erhaltung der Ökosysteme
      • Die natürlichen Wasser- oder irdischen Ökosysteme müssen mittels eines Naturschutzprogramms identifiziert, geschützt, konserviert und wiederhergestellt werden
      • Keine Vernichtung oder Veränderung der Ökosysteme als Folge der landwirtschaftlichen Tätigkeit des Betriebs
    • Schutz des Wildlebens
      • Kein Jagen, Sammeln und Transportieren von Wildtieren aus den Betrieben
    • Gewässerschutz
      • Kein Einleiten von industriellen oder häuslichen Abwässern in natürliche Gewässer
      • Kein Einbringen von organischen oder anorganischen festen Stoffen (zum Beispiel Haus- oder Industrieabfälle, Bauschutt, Erde und Steine aus Ausschachtungen) in natürliche Gewässer
    • Faire Behandlung der Arbeitenden und faire Arbeitsbedingungen
      • Keine Diskriminierungen und keine Beeinflussung der politischen, religiösen, sozialen oder kulturellen Überzeugungen
      • Der Lohn für jede Arbeitsstelle muss dem gesetzlichen Mindestlohn bzw. dem regionalen Durchschnitt entsprechen oder darüber liegen 
      • Das Einstellen von Arbeitskräften unter 15 Jahren ist verboten. Für Arbeitende zwischen 15 und 17 Jahren gelten spezielle Schutzregelungen
      • Keine Zwangsarbeit
    • Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz
      • Arbeiter, die mit Agrarchemikalien in Kontakt kommen, müssen eine Personenschutzausrüstung tragen, welche vom Betrieb in gutem Zustand zur Verfügung gestellt werden
    • Gute Beziehungen zu den Gemeinden unterhalten
    • Integrierter Pflanzenschutz
      • Massnahmen gegen die Einführung, den Anbau oder die Verarbeitung von genetisch modifizierten Organismen
    • Bodenschutz- und Management
      • Neue Anbauflächen dürfen nur auf geeigneten Ländereien angelegt werden. Kein Fällen oder Abbrennen von Naturwald für neue Produktionsflächen
    • Integriertes Abfallmanagement

    Früchte und Gemüse

    Es gibt 10 Prinzipien, die insgesamt 94 Kriterien beinhalten. Die Voraussetzung für den Erhalt des Zertifikats ist die Einhaltung der 14 «kritischen Kriterien». Ausserdem müssen mindestens 50% der Kriterien von jedem Prinzip und 80% der Gesamtkriterien erfüllt werden.

    Die 10 Prinzipien mit den jeweiligen kritischen Kriterien.

    • Verwaltungssystem für Sozial- und Umweltmanagement
      • Rückverfolgbarkeits-System, um die Vermischung von zertifizierten und nicht-zertifizierten Produkten innerhalb des Betriebs zu vermeiden
    • Erhaltung der Ökosysteme
      • Die natürlichen Wasser- oder irdischen Ökosysteme müssen mittels eines Naturschutzprogramms identifiziert, geschützt, konserviert und wiederhergestellt werden
      • Keine Vernichtung oder Veränderung der Ökosysteme als Folge der landwirtschaftlichen Tätigkeit des Betriebs
    • Schutz des Wildlebens
      • Kein Jagen, Sammeln und Transportieren von Wildtieren aus den Betrieben
    • Gewässerschutz
      • Kein Einleiten von industriellen oder häuslichen Abwässern in natürliche Gewässer
      • Kein Einbringen von organischen oder anorganischen festen Stoffen (zum Beispiel Haus- oder Industrieabfälle, Bauschutt, Erde und Steine aus Ausschachtungen) in natürliche Gewässer
    • Faire Behandlung der Arbeitenden und faire Arbeitsbedingungen
      • Keine Diskriminierungen und keine Beeinflussung der politischen, religiösen, sozialen oder kulturellen Überzeugungen
      • Der Lohn für jede Arbeitsstelle muss dem gesetzlichen Mindestlohn bzw. dem regionalen Durchschnitt entsprechen oder darüber liegen 
      • Das Einstellen von Arbeitskräften unter 15 Jahren ist verboten. Für Arbeitende zwischen 15 und 17 Jahren gelten spezielle Schutzregelungen
      • Keine Zwangsarbeit
    • Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz
      • Arbeiter, die mit Agrarchemikalien in Kontakt kommen, müssen eine Personenschutzausrüstung tragen, welche vom Betrieb in gutem Zustand zur Verfügung gestellt werden
    • Gute Beziehungen zu den Gemeinden unterhalten
    • Integrierter Pflanzenschutz
      • Massnahmen gegen die Einführung, den Anbau oder die Verarbeitung von genetisch modifizierten Organismen
    • Bodenschutz- und Management
      • Neue Anbauflächen dürfen nur auf geeigneten Ländereien angelegt werden. Kein Fällen oder Abbrennen von Naturwald für neue Produktionsflächen
    • Integriertes Abfallmanagement

    Tee, Kaffee und Kakao

    Es gibt 10 Prinzipien, die insgesamt 94 Kriterien beinhalten. Die Voraussetzung für den Erhalt des Zertifikats ist die Einhaltung der 14 «kritischen Kriterien». Ausserdem müssen mindestens 50% der Kriterien von jedem Prinzip und 80% der Gesamtkriterien erfüllt werden.

    Die 10 Prinzipien mit den jeweiligen kritischen Kriterien.

    • Verwaltungssystem für Sozial- und Umweltmanagement
      • Rückverfolgbarkeits-System, um die Vermischung von zertifizierten und nicht-zertifizierten Produkten innerhalb des Betriebs zu vermeiden
    • Erhaltung der Ökosysteme
      • Die natürlichen Wasser- oder irdischen Ökosysteme müssen mittels eines Naturschutzprogramms identifiziert, geschützt, konserviert und wiederhergestellt werden
      • Keine Vernichtung oder Veränderung der Ökosysteme als Folge der landwirtschaftlichen Tätigkeit des Betriebs
    • Schutz des Wildlebens
      • Kein Jagen, Sammeln und Transportieren von Wildtieren aus den Betrieben
    • Gewässerschutz
      • Kein Einleiten von industriellen oder häuslichen Abwässern in natürliche Gewässer
      • Kein Einbringen von organischen oder anorganischen festen Stoffen (zum Beispiel Haus- oder Industrieabfälle, Bauschutt, Erde und Steine aus Ausschachtungen) in natürliche Gewässer
    • Faire Behandlung der Arbeitenden und faire Arbeitsbedingungen
      • Keine Diskriminierungen und keine Beeinflussung der politischen, religiösen, sozialen oder kulturellen Überzeugungen
      • Der Lohn für jede Arbeitsstelle muss dem gesetzlichen Mindestlohn bzw. dem regionalen Durchschnitt entsprechen oder darüber liegen 
      • Das Einstellen von Arbeitskräften unter 15 Jahren ist verboten. Für Arbeitende zwischen 15 und 17 Jahren gelten spezielle Schutzregelungen
      • Keine Zwangsarbeit
    • Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz
      • Arbeiter, die mit Agrarchemikalien in Kontakt kommen, müssen eine Personenschutzausrüstung tragen, welche vom Betrieb in gutem Zustand zur Verfügung gestellt werden
    • Gute Beziehungen zu den Gemeinden unterhalten
    • Integrierter Pflanzenschutz
      • Massnahmen gegen die Einführung, den Anbau oder die Verarbeitung von genetisch modifizierten Organismen
    • Bodenschutz- und Management
      • Neue Anbauflächen dürfen nur auf geeigneten Ländereien angelegt werden. Kein Fällen oder Abbrennen von Naturwald für neue Produktionsflächen
    • Integriertes Abfallmanagement

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