Für den Durchblick im Label-Dschungel

    oder

    natureplus

    www.natureplus.org

    Gütesiegel des Vereins natureplus für umweltgerechte, gesundheitsverträgliche und funktionelle Bau- und Wohnprodukte

    Letzte Änderung: 2019
    Zeicheninhaber

    natureplus e.V.

    Labeltyp

    Gütesiegel

    "Transparenz"
    Der Labelinhaber antwortet auf Anfragen. Informationen zu den Kriterien und dem Labelsystem sind online zugänglich. Ein Stakeholder-Prozess stellt sicher, dass die Kriterien sinnvoll sind (weitere Infos).

    "Unabhängige Kontrolle"
    2-Augen-Prinzip: Eine vom Zeicheninhaber unabhängige Kontrollstelle führt regelmässig Kontrollen durch. Diese finden auch unangemeldet statt (weitere Infos).

    "Zertifizierung"
    4-Augen-Prinzip: Nach erfolgter Kontrolle wird der Kontrollbericht nochmals von einer unabhängigen und akkreditierten Zertifizierungsstelle überprüft (weitere Infos).

    Ein 3-5-jähriger Prüfungsturnus mit jährlichen Teilprüfungen wird von der unabhängigen Prüfstelle natureplus Institute SCE mbh koordiniert, die jeweils Inspektoren und Labore beaufträgt. Die Prüfung schliesst Fertigungsstätten und -prozesse, Produkt-Lebenslaufanalysen und Laboruntersuchungen mit ein. Die Vergabeentscheidung wird von der natureplus Institute SCE mbh getroffen, Zertifizierungsstelle ist die natureplus Geschäftsstelle. Das Zertifikat ist für 3 Jahre gültig.

    Inhalte des Labels

    Ökologie

    Tierwohl

    Soziales

    Fair Trade

    Gesundheit

    Herkunft

    Über Inhalte des Labels

    "Inhalte des Labels". Die Inhalte, über welche dieses Label eine Aussage macht, sind grün markiert (Weitere Infos).

    Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen, Holz und Holzwerkstoffe, Wärmedämmverbundsysteme, Dämmstoffe aus expandierten, geblähten oder geschäumten mineralischen Rohstoffen; Dachziegel und Dachsteine, Wandfarben, Oberflächenbeschichtungen aus nachwachsenden Rohstoffen, Putze, Mörtel und mineralische Kleber; Verlegewerkstoffe, Trockenbauplatten, Mauer- und Mantelsteine, elastische Bodenbeläge, textile Bodenbeläge, Türen, Abdichtungen aus nachwachsenden Rohstoffen, Tapeten.

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    Inhalte im Detail

    Allgemeine Kriterien

    • Sämtliche Einsatzstoffe inkl. Vorprodukte und Zubereitungen, die im Endprodukt enthalten sind, müssen deklariert sein
    • Auf zwei Verbotslisten werden gesundheits- und umweltschädigende Stoffe aufgeführt, welche nicht verwendet werden dürfen
    • Bei der Rohstoffgewinnung müssen Naturschutzbelange sowie das Washingtoner Artenschutzabkommen berücksichtigt werden
    • Verpackungen sollen nach Möglichkeit minimiert sein und aus umweltverträglichen oder recycelten Materialien bestehen
    • Die Lebensdauer von Bauten soll nach Möglichkeit maximiert sein
    • In Produktionsbetrieben besteht Organisationsfreiheit, Zwangs- und Kinderarbeit sowie Diskriminierung sind verboten.

    Teppiche, Bodenbeläge

    • Farbstoffe, die kanzerogene Substanzen freigeben können, sind verboten
    • Bei Baumwolle für textile Bodenbeläge dürfen im Anbau keine synthetischen Pflanzenschutzmittel und keine chemische Entlaubung angewendet werden
    • Hinweise zu korrektem Recycling oder Entsorgung müssen an geeigneter Stelle angebracht sein

    Farben, Lacke, Klebstoffe, Holzschutzmittel

    • Je nach Basismaterial muss der Mindestanteil an nachwachsenden oder mineralischen Rohstoffen in Farben, Lacken und Klebstoffen zwischen 95% und 99% liegen
    • Ökologisch und toxikologische Farbpigmente dürfen nicht eingesetzt werden
    • Hinweise zur Entsorgung von Resten und zur Werkzeugreinigung sind am Produkt angebracht
    • Pflanzliche Leime bestehen nicht aus gentechnisch veränderten Pflanzen
    • Ökologische Richtwerde betr. Energieverbrauch, Treibhauspotential etc. in der Herstellung dürfen nicht überschritten werden

    Holz und Holzprodukte

    • Die Verwendung von illegal gewonnenem und aus schützenswerten Wäldern stammenden Holz ist verboten
    • Die Verwendung von Holz aus Gebieten, in denen bei der Gewinnung Bürger- und Menschenrechte verletzt werden, ist verboten
    • Die Verwendung von Holz aus gentechnisch veränderten Bäumen ist verboten
    • Nicht-europäisches Holz muss FSC-zertifiziert sein

    pastöse Putze und Spachtel

    • Je nach Basismaterial muss der Mindestanteil an nachwachsenden oder mineralischen Rohstoffen zwischen 95% und 100% liegen
    • Produkte müssen gemäss EU-Richtlinien deponierbar sein
    • Lehmputzmörtel muss wiederverwendbar sein

    Möbel

    po

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